Gästebuch

Hier haben Sie die Möglichkeit, kurze Mitteilungen (Lob oder Tadel, Hinweise, Anregungen, Tipps oder auch Grüße) zu hinterlassen. Alle Einträge in diesem Gästebuch sind öffentlich und können von allen Besuchern gelesen werden.


6 Einträge auf 2 Seiten
Hans-Henning Strumpf
08.11.2017 19:33:29
Dem geneigten Leser wollte ich noch folgendes berichten:

Reiste am 6.11.1967 mit russ. Schiff von Stockholm ins damalige Leningrad. War am 7.11. abends im Kirov-, heute wieder Mariinsky-Theater.

Saß als sog. Valuta-Tourist in der ersten Reihe und erlebte erstmalig Schostakowitschs 7te.. Von Schostakowitsch hatte ich als 26 jähriger damals noch nie etwas gehört.

Und das ist der eigentliche Grund warum ich das für Schostakowitsch-Freunde festhalten möchte:

Es wurde die 7. Symphonie mit Ballett aufgeführt, mit russischen und Nazi-Uniformen.
Habe seither einige Male die 7te wieder gehört und genossen, doch nie wieder mit Ballett.
Karlheinz Schiedel
29.05.2017 09:55:39
Sehr geehrte Frau Wonaschütz!
Herzlichen Dank für Ihre interessante Anfrage. Entschuldigen Sie bitte, dass wir erst jetzt dazu kommen, sie zu beantworten. Bei den von Ihnen genannten Drei Duetten für zwei Violinen und Klavier handelt es sich um eine von dem russischen Musikpädagogen Konstantin A. Fortunatow eingerichtete Bearbeitung dreier Stücke aus verschiedenen Schaffensperioden Dmitri Schostakowitschs. Der erste Satz (Präludium) ist der Filmmusik zu „Die Pferdebremse“ op. 97 aus dem Jahr 1955 entnommen, der zweite Satz „Gavotte“ stammt aus der Schauspielmusik „Die menschliche Komödie“ op. 37 (1933-1934) und dritte Satz „Walzer“ stammt im Original aus der Filmmusik zu „Maxims Rückkehr“ op. 45 (1936-1937). Mit den verschollenen Drei Stücken für Violine solo aus dem Jahr 1940 haben diese Bearbeitungen – trotz der identischen Satzbezeichnungen – offenbar nichts zu tun. Der polnische Komponist Krzysztof Meyer, Schostakowitsch-­Biograph und Präsident unserer Gesellschaft, erinnert sich an ein Gespräch, wonach das ausgedehnte Revitativo des 3. Satzes der Leningrader Symphonie (op. 60, 1941) eine Bearbeitung der verschollenen Solostücke ist.
Die bei Sikorski erschienen 5 Stücke für 2 Violinen und Klavier sind Bearbeitungen, die Lewon Atowmjan vorgenommen hat. Auch hier handelt es sich um Arrangements originaler Schostakowitsch-Stücke, das Präludium stammt wieder aus „Die Pferdebremse“ (bisweilen auch unter dem Titel „Die Hornisse“ bekannt), die vier anderen Sätze entnahm Atowmjan aus den ebenfalls von ihn eingerichteten Balletsuiten 1 und 3, die im Wesentlichen Stücke aus den Schostakowitsch-­Balletten der 1930er Jahre enthalten.
Herzlich grüßt
Karlheinz Schiedel
Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft
Gerlinde Wonaschütz
13.05.2017 19:59:08
ich habe eine Frage:
Vor mir (Violinlehrerin von Beruf) liegt ein Notenblatt mit Drei Duette für 2 Violinen und Klavier aus der Edition Peters. Ein Werk, dass zumindest den gleichen Titel hat wie das in Ihrer Werkliste als verschollen verzeichnete Op 40. (Präludium, Gavotte und Walzer)
In der Edition Sykorski kann man noch bestellen: 5 Stücke für zwei Violinen und Klavier (5 Stücke, Elegie, Präludium, Gavotte und Walzer).
Was davon ist von Schostakowitsch und was davon ist nach Schostakowitsch bearbeitet?
Vielen Dank für eine allfällige Beantwortung meiner Farge.
mfG Gerlinde Wonaschütz
Karlheinz Schiedel
31.05.2016 12:52:29
Sehr geehrter Herr Krumbein!
Die bei Orfeo d'Or erschienene Einspielung der Lady Macbeth von Mzensk unter Ingo Metzmacher (Liveaufnahme einer Aufführung der Wiener Staatsoper vom 23. Oktober 2009) enthält leider kein Textbuch. Im Booklet der Doppel-CD befindet sich lediglich eine knappe Inhaltsangabe der Handlung in deutscher, englischer und französischer Sprache.
Herzliche Grüße!
Karlheinz Schiedel
Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft
Wolfgang Krumbein
28.05.2016 18:25:49
Wer kann mir sagen, ob die bei Orfeo erschienenen Aufnahme der "Lady Mcbeth..." unter Metzmacher das Libretto enthält?
Anzeigen: 5  10


 


 



 


Bitte beachten Sie auch unsere Sponsoren