18. Symposium - Rückblick


„Schostakowitsch und die Zweite Avantgarde“

„Schostakowitsch und die Zweite Avantgarde“ war das Thema des 18. Musikwissenschaftlichen Symposiums der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft, das am 15. und 16. September 2017 in den Räumen der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Berlin stattfand. Die zahlreich erschienenen Gäste erlebten erneut zwei intensive Tagungstage, vollgespickt mit hochinteressanten Referaten zahlreicher Musikwissenschaftler und Schostakowitsch-Experten aus dem In- und Ausland. Zu der überaus angenehmen Atmosphäre, die von vielen Symposiumsteilnehmern hervorgehoben wurde, trug sicherlich auch das renommierte Lutosławski Quartett mit seinem Kammerkonzert am Freitagabend bei. Dabei gelangten das Streichquartett Nr. 10 von Schostakowitsch, das Streichquartett von Lutosławski und das Streichquartett „Au dejà d'une absence“ von Krzysztof Meyer zur Aufführung.

Lesen Sie den Symposiumsbericht von Jakob Knaus 


Das Lutosławski Quartett und Krzysztof Meyer. Foto: Egbert Baars


Das Programm des Symposiums:

Freitag, 15. September 2017

10.00 Uhr: Empfang

10.30 Uhr: Krzysztof Meyer:  Die zweite Avantgarde im Schatten der Politik

11.30 Uhr: Kaffeepause

11.45 Uhr: Olga Dombrovskaja: Avant-garde tendencies in Shostakovich's works in the 1960s and 1970s

12.45 Uhr: Mittagspause

14.00 Uhr: Wolfgang Mende: Der „offizielle“ Schostakowitsch und die Zweite sowjetische Avantgarde

15.00 Uhr: Albrecht Riethmüller: Musikalische Avantgarden um 1970: Berios Sinfonia und Schostakowitschs 15. Symphonie.

16.00 Uhr: Kaffeepause

16.15 Uhr: Stefan Weiss: Schostakowitschs Äußerungen zur westlichen Avantgarde nach 1950

17.15 Uhr: Elizabeth Wilson: Shostakovich and the Italian PostWar Avant-garde: Ideological Analogies and Musical Non-Parallels.

19.30 Uhr: Kammerkonzert mit dem Lutosławski Quartett

 

Samstag, 16. September 2017

9.30 Uhr: Levon Hakobian: Shostakovich as precursor and member of the Soviet avant-garde of the 1960s

10.30 Uhr: Bernd Feuchtner:  Im Namen des Fortschritts - Schostakowitsch und Theodor W. Adorno

11.30 Uhr: Kaffeepause

11.45 Uhr: Manuel Gervink: „Stromstarke Quellen“: Wolfgang Rihms Schostakowitsch-Rezeption

12.45 Uhr: Mittagspause

14.00 Uhr: Brigitte Kruse: Von der „Beredtheit der Stoffe“ (Adorno) bei Dmitri Schostakowitsch und der zweiten Avantgarde.

15.00 Uhr: Johannes Schild: Zwölftonreihen im Spätwerk Schostakowitschs

16.00 Uhr: Kaffeepause

16.15 Uhr: Adelina Yefimenko: Die Intertextualität in D. Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ als Mittel der Kodierung Autor-Intention

 17.15 Uhr: Elisabeth v. Leliwa: Abonnement oder Avantgarde? Zeitgenössische Musik im Konzertleben der Bundesrepublik Deutschland


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